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Frankfurt gewinnt zum 30. Mal die Hessenliga

Das Team des Frankfurter Golf Club schlägt Hanau und Neuhof deutlich und gewinnt zum 30. Mal die Hessenliga. Hanau besiegt Hof Hausen im Spiel um Platz drei.

Frankfurter Golf Club Hessenmeister 2026
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Der Favorit und Titelverteidiger hat seinen Titel verteidigt: Mit 9,5 zu 2,5 gewinnt der Frankfurter Golf Club das Finale der 1. Hessenliga gegen das Team des Golf-Club Neuhof. Der Rekordsieger sicherte sich damit auf der Anlage des Golf-Club Main-Taunus bereits zum 30. Mal den Titel des Hessischen Mannschaftsmeisters. Deutlich knapper ging es im Abstiegsspiel zwischen dem Golf Club Hanau-Wilhelmsbad und dem Golf-Club Hof Hausen vor der Sonne zu. Hanau siegte mit 6,5 zu 5,5 und schickte die Hofheimer damit in die 2. Hessenliga.

Frankfurt schlägt Hanau im Halbfinale glatt mit 12:0

Maximal deutlich geriet am Samstag das Halbfinale zwischen dem Frankfurter Golf Club und Hanau. Frankfurt trat mit zahlreichen Leistungsträgern seiner Herren-Mannschaft an, die jüngst Deutscher Vize-Mannschaftsmeister geworden ist, und bezwang Hanau, den überraschenden Hessenliga-Sieger von 2021, glatt mit 12:0. Besonders deutlich konnten Gunar Petersen und Stefan Wiedergrün mit 6&4 ihren klassischen Vierer gegen Florian Weyrauch und Robert Pscheid gewinnen. Nicklas Borrmann und Tim Opderbeck standen im Match gegen Moritz Hensel und Noah Bayer sogar schon nach 13 Bahnen (6&5) als Sieger fest. Was das Gesamtergebnis nicht verrät: Neben einem weiteren Kantersieg von Ben Bradley über Noah Bayer (8&6) im Einzel gab es aber auch vier enge Partien, die erst auf Bahn 17 oder 18 zu Ende gingen.

Im Finale trafen die Frankfurter auf ihre Nachbarn vom Golf-Club Neuhof. Ihr ärgster Rivale der vergangenen Jahre hatte im Halbfinale 7,5:4,5 gegen den Golf-Club Hof Hausen vor der Sonne gewonnen. Nach vier Vierern führte Frankfurt allerdings schon mit 3:1. Auf Seiten der Neuhöfer konnten nur Philipp-Noah Nazet und Tom Barzen ihr Match gegen Stefan Wiedergrün und Gunar Petersen gewinnen (4&3). In den folgenden Einzeln vollbrachten die Neuhöfer keinen einzigen Sieg mehr.

Anderthalb weitere Punkte resultierten aus drei jeweils geteilten Matches. Tom Brouwers und Gunar Petersen trennten sich unentschieden, während Yannic Völker und Nicklas Borrmann sowie Benedict Gebhardt und Tim Opderbeck sich auf ein Remis einigten, als der Sieg des FGC bereits feststand. Die Punkte für Frankfurt lieferten Lukas Buller gegen Philipp-Noah Nazet (1 auf), Ben Bradley gegen Janne Finn Müller (1 auf), Michael Pfeifer gegen Tom Barzen (3&2), Stefan Wiedergrün gegen Jan-Phillip Heyen (4&3) sowie Janis Erll, der sein Match gegen Hessenmeister Nikola Durdov deutlich mit 6&4 gewann.

„Hessenliga hat hohen Stellenwert im Frankfurter Golf Club“

„Der Stellenwert der Hessenliga ist im Frankfurter Golf Club sehr hoch und wir versuchen immer, in der bestmöglichen Besetzung anzutreten“, erklärt Frankfurts Ben Bradley. Dass der Golf-Club Neuhof das Prestigeduell in der Hessenliga vor zwei Jahren mit 9,5:2,5 zu seinen Gunsten entschieden hat, habe man im FGC nicht vergessen. „Unser Team war total heiß, das Duell zu gewinnen“, sagt auch Trainer Jan Pelz. „Dass wir im Ergebnis so hoch gewonnen haben, verdeutlicht, dass wir den Abstand zu Neuhof zuletzt wieder vergrößert haben.“

Pelz war einmal mehr auf der ganzen Anlage unterwegs, um seine Schützlinge – darunter im Halbfinale auch Johanna Kirch – zu coachen. „Ich suche mir immer Paarungen heraus, die ich an strategisch und spielerisch wichtigen Stellen für ein paar Bahnen begleite“, sagt der ehemalige Tourspieler. Tipps geben bei der Strategie, die richtigen Worte wählen in schwierigen Momenten, oder auf dem Grün einfach mal die Puttlinie mitlesen – Jan Pelz ist in vielerlei Hinsicht voll dabei. „Das spart definitiv einige Schläge“, ist er überzeugt.

Golf-Club Main-Taunus steigt in die 1. Hessenliga auf

Für die kommende Saison sieht Jan Pelz sein Herren-Team schon jetzt gut aufgestellt. Alle Spieler des jetzigen Kaders wolle er gerne auch mit ins nächste DGL-Jahr nehmen. „Unser Ziel ist es, einen weiteren sehr guten Spieler zu gewinnen und in den nächsten beiden Jahren auch zwei bis drei Jugendliche in unseren Stammkader zu integrieren“, verrät Pelz. Wenn es nach ihm ginge, würde die Hessenliga 2027 ausgespielt, noch bevor die DGL-Saison startet, zum Beispiel Ende April. Dann könnten sein Team und andere den beliebten Wettbewerb gezielt für die Saisonvorbereitung nutzen.

Wann auch immer die Hessenliga stattfinden wird: Neuer Gegner von Frankfurt, Neuhof und Hanau wird der Golf-Club Main-Taunus sein, der im Aufstiegsspiel gegen Kassel 11,5:0,5 gewann und nach seinem Aufstieg in der Erste Deutsche Golf Liga im kommenden Jahr nun auch in Hessen erstklassig unterwegs sein wird.

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