StartArtikelBeide Frankfurter Teams auf Rang drei

Beide Frankfurter Teams auf Rang drei

Die Debütanten Janis Erll und Nico Guldan stechen für den Frankfurter Golf Club am ersten Bundesligaspieltag in St. Leon-Rot heraus. Herren und Damen des FGC werden Dritte.

DGL 2026 Frankfurt Golf
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Diese Verstärkungen haben sofort gezündet: Janis Erll und Nico Guldan feierten am ersten Spieltag der Deutschen Golf Liga (DGL) im Golf Club St. Leon-Rot ihr Debüt für den Frankfurter Golf Club und gingen mit ihrer Leistung gleich voran. Mit 70 Schlägen blieben beide in ihren ersten Einzeln zwei Schläge unter Par. Und das unter widrigen Bedingungen: Kälte, Windböen und Regenschauer erschwerten vormittags das Spiel.

Tim Opderbeck mit -3 am Sonntag

Im gemeinsamen Vierer spielten Erll und Guldan dann in der Nachmittagssonne Par (72). Es war das beste Frankfurter Vierer-Ergebnis. Collegegolfer Erll, der vom Golf-Club Neuhof zum FGC kam, ließ am Sonntag eine solide 74 (+2) folgen, während Guldan wieder unter Par blieb (71/-1). Großen Anteil hatte auch Tim Opderbeck daran, dass das Frankfurter Herren-Team zum Saisonauftakt den dritten Platz erreichte, acht Schläge vor dem Münchener Golfclub – dem ärgsten Rivalen aus der Vorsaison. Der Linkshänder spielte mit seiner 69er-Runde (-3) am Sonntag das beste Frankfurter Einzel.

Wie im vergangenen Jahr dominierte St. Leon-Rot den ersten Spieltag der Südgruppe auf eigenem Platz (-39), gefolgt vom Aufsteiger Golf Club am Habsberg (+9). Acht Schläge Rückstand hatten die Frankfurter (+17) am Ende auf den starken Liga-Neuling, der seit diesem Wochenende nun mehr ist als ein Geheimfavorit für eine Teilnahme am Final Four.

Ben Bradley: „Zusehen, dass Final Four in Sichtweite bleibt“

„Der dritte Platz ist ein vernünftiger Start für uns“, sagt FGC-Spieler Ben Bradley. „Wir müssen nun zusehen, dass wir an den nächsten Spieltagen auch den ein oder anderen zweiten Platz erreichen, damit die Qualifikation für das Final Four in Sichtweite bleibt.“ Wobei das Frankfurter Urgestein selbst St. Leon-Rot nicht für so heillos überlegen hält, wie es nach dem ersten Spieltag wirkt. „Die Leistung der St. Leon-Roter Jungs an diesem Wochenende war überragend, aber die letzte Saison hat gezeigt: Es gibt ein St. Leon-Rot auf eigenem Platz und ein anderes St. Leon-Rot auswärts“, so Bradley.

Frankfurts Herren-Coach Jan Pelz hat die Qualifikation für das DGL-Finale der besten vier Teams als Saisonziel ausgegeben. Zuletzt gelang das dem FGC im Jahr 2018. Ben Bradley gehörte damals schon zum Team, das in Köln Deutscher Vize-Mannschaftsmeister wurde, und hält die Final-Four-Quali in diesem Jahr durchaus für möglich. Der zweite Spieltag der Südgruppe findet in zwei Wochen im Golfclub Augsburg statt, der bis dahin vorerst das Tabellenschlusslicht (+67) ist.

FGC-Damen acht Schläge hinter Stuttgart

„Ich bin sehr zufrieden mit dem soliden Start und der geschlossenen Teamleistung“, sagt Verena Scholz über ihr Debüt als Bundesliga-Coach der FGC-Damen. Wie die Frankfurter Herren belegte auch Scholz‘ Team in St. Leon-Rot am Ende Rang drei – ebenso mit acht Schlägen Rückstand auf Platz zwei. Die Gastgeberinnen gewannen mit drei Schlägen über Par, gefolgt vom Stuttgarter Golfclub Solitude (+32), Frankfurt (+40), München (+56) und Fürth (+80).

Bei den Frankfurterinnen gab unter anderem die neue Deutsche Lochspielmeisterin Romy Sander ihren Einstand. Im Vierer mit Professional Helen Tamy Kreuzer spielte sie am Samstagnachmittag eine 80 (+8). „Das Ergebnis ist nicht so wie gewünscht, aber ich konnte viel mitnehmen“, sagt die 14-Jährige. „Wir sind mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bereit, uns jeden Spieltag zu steigern“, ist ihre Vierer-Partnerin Kreuzer überzeugt.

Verena Scholz: „Positiv in den nächsten Spieltag“

Dass die Frankfurterinnen am Samstagvormittag zunächst sogar ganz vorne mitspielten, lag unter anderem an den starken Einzeln von Olivia Bergner (70/-2), Emelie Edinger (74/+2) und Katharina Hesse (75/+3). Hesse, die Deutsche Meisterin von 2023, spielte mit Emelie Edinger auch den besten Frankfurter Vierer (76/+4) sowie das beste FGC-Einzelergebnis am Sonntag (73/+1).

„Wir gehen positiv und geschlossen in den nächsten Spieltag in Fürth“, sagt Trainerin Verena Scholz. Ob Platz zwei – also das Final Four – in dieser Saison mit guten Frankfurter Leistungen erreichbar ist, wird sich dann zeigen. Die zweitplatzierten Stuttgarterinnen um Main-Taunus-Geschäftsführerin Alena Oppenheimer traten in St. Leon-Rot ohne möglichen Professional an und mussten noch auf zwei Collegespielerinnen verzichten.

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