
Bereits seit 137 Jahren spielt man in Bad Homburg Golf. Der Old Course im Kurpark von Bad Homburg entstand 1889 auf Wunsch der britischen Kurgäste um den Prince of Wales und späteren König Edward VII. Deutschlands ältester Golfplatz zählte lange Zeit volle 18 Bahnen, wenn auch einige Miniaturen darunter waren, die in Großbritanniens Sportpresse Spott ernteten. Heute umfasst der Old Course des Royal Homburger Golf Clubs sechs Löcher, allesamt Par 3, zwischen 56 und 123 Metern. Sportlich gesehen ist die Wiege von Golf in Deutschland jedoch alles andere als eine einfache Wiese. Große Bäume, kleine Grüns und gut platzierte Sandbunker machen den Old Course zur Herausforderung und zum Erlebnis.

578 Meter misst die längste Golfbahn der Rhein-Main-Region. Loch 11 des Nordkurses im Golfpark Idstein ist ein Dogleg nach rechts und natürlich ein Par 5. Anspruchsvoll spielt sich die Bahn allerdings nicht allein wegen ihrer enormen Länge. Insgesamt acht Bunker säumen Fairway und Grün. Wer hier als Longhitter mit dem zweiten Schlag angreifen will, braucht zwei Volltreffer.
64 Schläge brauchte Elias Rehling vom Golf-Club Hof Hausen vor der Sonne kürzlich bei seiner Teilnahme am Herrengolf-Turnier im Golfpark Rosenhof. Seine acht Schläge unter Par (72) dürften die beste Golfrunde sein, die in diesem Jahr in der Rhein-Main-Region gespielt wurde.

13 von 18 Bahnen im Bad Vilbeler Golfclub Lindenhof haben mindestens ein Wasserhindernis. Mit insgesamt 40.000 Quadratmetern Teichfläche haben die Bad Vilbeler den „nassesten“ Golfplatz in Rhein-Main – und damit vielleicht auch die meisten Fische.
Mehr als 2000 Quadratmeter misst die Verkaufsfläche im Megastore von Golf Götze in Weiterstadt. Das Familienunternehmen betreibt damit das größte Golf-Fachgeschäft der Rhein-Main-Region.
35 Meter beträgt der Höhenunterschied zwischen Abschlag und Grün auf Bahn 3 im Golfclub Hofgut Georgenthal. Am steilsten Bergaufloch der Rhein-Main-Region werden äußerst selten Birdies gespielt. Das liegt auch daran, dass das Par 4 von den hinteren Abschlägen 395 Meter lang ist. Georgenthals schwierigste Bahn dürfte zu den kniffligsten Golflöchern Deutschlands zählen.
55.100 Menschen folgen der Golflehrerin Verena Scholz auf Instagram. Die Trainerin der Frankfurter Bundesliga-Damen ist damit die Spitzenreiterin unter den Pros der Rhein-Main-Region in den sozialen Medien. Auf ihrem Instagram-Account gibt die einstige Deutsche Meisterin Technik-Tipps und Einblicke in ihre Arbeit als Golflehrerin.

458 Höhenmeter legt man auf einer 18-Loch-Runde im Golfclub Taunus Weilrod mindestens zurück. Das macht den Platz zum sportlichsten der Rhein-Main-Region.
29750 Quadratmeter messen die Bunker und Waste-Areas im Golfpark Biblis-Wattenheim (Kombination B/C). Sandiger ist kein Platz in Rhein-Main.

900 Quadratmeter misst das Doppelgrün der Bahnen 5 und 18 im Golfpark Trages. Es ist das größte Grün im Rhein-Main-Gebiet und sicher größer als der Garten der meisten Golfer.
4 Bahnen gibt es im Golf Club Schloss Braunfels, auf denen man einen Drive von mehr als 200 Metern vom Tee aus nicht landen sehen kann. Mehr blinde Abschläge – und Spiegel hinter dem Tee – hat kein Golfplatz in Rhein-Main.
115.360,70 Euro an Spendensumme brachte die zehnte „Du musst kämpfen!“-Golf Trophy in diesem Sommer im Golf-Club Darmstadt Traisa zusammen. Ein weiterer Rekord für die Veranstalter Nils Schmiedeknecht und Felix Schneider, die damit krebskranke Kinder und Jugendliche unterstützen.
34 Clubs aus Hessen nehmen bereits am Projekt „Lebensraum Golfplatz – Wir fördern Artenvielfalt“ teil und sind für ihre Maßnahmen zum Schutz der Umwelt auf ihren Anlagen ausgezeichnet worden.
1,2 Million Dollar an Preisgeld hat Alex Cejka in dieser Saison auf der PGA Tour Champions bereits gewonnen. Der 55-jährige, der im Golf Club Hanau-Wilhelmsbad das Golfspielen gelernt hat, war seinem fünften Sieg auf der Senior-Tour zuletzt zweimal sehr nah: Bei der Constellation FURYK & FRIENDS wurde Cejka nach Stechen Zweiter, bei der SAS Championship Dritter.








